Ozeanium | Basel

Ozeanium | Basel
Projektwettbewerb, 7.Preis | 2012


Architektur: Daniele Marques & Rainer Schlumpf
Mitarbeit: Ioannis Piertzovanis, Dipl. Ing. Arch. Univ.

Das Projekt strebt nach einer räumlichen Verbindung zwischen dem urbanen Zentrum von Basel und der grünen Oase des Zoos. Die Architektur als Teil der Sprache der Zooanlage und der Gestaltung des Nachtigallenwäldeli steht im Kontrast zur dichten Bebauung der Stadt. Der Weg durch das Ozeanium vom Süsswasserteich über den Flusslauf des Birsig und zum Ozeanbecken reflektiert die Beziehung von Basel zum Ozean. Der Aufbau des Gebäudes sieht eine Eingangshalle als Übergang vom Stadtraum zum Grünraum vor. Die Eingangshalle bietet Einblicke in den darüber angelegten Süsswasserteich. Der Lichteinfall über die Öffnung im Dach zeichnet an den Wänden und am Boden die dynamische Bewegung des Wassers nach. Ein kontinuierlicher Weg führt über die Eingangshalle zu einer Rampenanlage, welche sich analog des Wasserlaufes hinunter durch das Ozeanium und spiralförmig um den grossen Ozeantank entwickelt. An diesem Lauf sind Ausweitungen für Spezialausstellungen und kleinere Beckenvorgesehen. Der Parcours leitet die Besuchenden durch einen Wassertunnel quer durch das Ozeanbecken. Der Weg endet schliesslich in einer schluchtartig aufsteigenden Treppe, welche wieder ans Licht und zum Restaurant am Teich mit Ausblick über die Stadt führt. Die emblematische Wirkung des schwebenden Seerosenteiches mit seinem romantischen Pavillon wird besonders eindrucksvoll vom Heuwaagenviadukt aus wahrgenommen.